Anerkennung und Echtheitszertifikat

Ganz gleich, ob es um eine Heirat, eine Geburt oder eine Versicherungsbescheinigung geht. Sie müssen im Ausland Urkunden vorlegen? Man fordert Sie in diesem Fall sicher auf, die Echtheit durch Übersetzung der Apostillen zu belegen. So unterschiedlich Ihre Anliegen sind, so unterschiedlich sind auch die Beglaubigungen, die dafür sorgen, dass Ihre Urkunde anerkannt wird. Diese drei Formen des Echtheitsnachweises sind zu unterscheiden:

  • die Beglaubigung
  • die Apostille
  • die Legalisation

Diese Unterscheidung ist wichtig, damit Sie wissen, an wen Sie sich wenden müssen, wenn Sie einer ausländischen Behörde eine Urkunde vorlegen wollen. Das deutsche Konsulat und Notare dürfen ausschließlich Vorlagen beglaubigen, die in der Originalsprache vorliegen. Wenn es um eine Übersetzung der Apostille geht, wenden Sie sich bitte an einen öffentlich bestellten Übersetzer. Bei uns arbeiten Übersetzerinnen und Übersetzer, die nicht nur die fachliche Kompetenz, sondern auch die juristische Befähigung besitzen, die Apostillenübersetzung zu erstellen. Die Beglaubigung ist in aller Regel die Grundvoraussetzung dafür, dass die ausländische Behörde Ihre übersetzten Dokumente anerkennt. Mit der Übersetzung und Beglaubigung erstellen die Übersetzer ein amtlich anerkanntes Dokument. Das gilt natürlich auch für die Apostillenübersetzung.

Wie funktioniert die Apostillenübersetzung

Eine Apostille oder eine Legalisation bringt die berechtigten Person direkt auf dem übersetzten Dokument an. Ob Sie eine Apostillenübersetzung benötigen, sollten Sie stets vorab mit der Behörde klären, bei der Sie Ihr Dokument einreichen möchten. Die Apostille ist ein Echtheitszertifikat. Die übergeordnete Behörde, von der Sie das Dokument erhalten haben, stellt Ihnen auf Wunsch eine aus. Als im Bereich der Apostillenübersetzung erfahrenes Übersetzungsbüro unterstützen wir Sie gern, wenn Sie für Ihr Dokument eine Übersetzung der Apostille benötigen. Sprechen Sie uns bitte telefonisch oder per E-Mail an. Details erläutern wir Ihnen bei Bedarf auch bei einem persönlichen Beratungsgespräch an einem unserer Standorte in Hamburg, Berlin und Lüneburg.

Welche Art der Echtheitsbestätigung Sie benötigen, ist länderspezifisch. Es gibt Länder, in denen die Apostillenübersetzung nicht ausreicht. In diesen Ländern ist es sogar erforderlich, die Echtheit der Unterschrift der Übersetzerin oder des Übersetzers selbst noch einmal zu beglaubigen. Dieses nennt man Legalisation. Diese Überbeglaubigung wird erst nach der Übersetzung auf dem Dokument vermerkt.

Welche Länder benötigen Apostillen?

Die Apostillenübersetzung geht auf die „Haager Konferenz für Internationales Privatrecht“ aus dem Jahr 1961 zurück. Bei dieser Konferenz wurde vereinbart, dass diese Art den internationalen Urkundenverkehr in den Unterzeichnerländern des Abkommens vereinfachen soll – ein Meilenstein auf dem Weg in die Globalisierung. Damit eine Apostille zur Übersetzung überhaupt ausgestellt werden kann, muss sie zunächst auf dem Original vermerkt werden. Erst dann können unsere Mitarbeiter die Übersetzung durchführen. 107 Länder sind Mitglied des Haager Übereinkommens, in Deutschland sind allerdings nur Apostillen aus 96 Staaten gültig, da die Bundesrepublik die Apostille einiger Länder nicht anerkennt. Eine aktuelle Liste finden Sie hier im Internet. 

Benötigen Sie für einen amtlichen Vorgang im Ausland eine Übersetzung mit Apostille? Sparen Sie Zeit, Geld und Stress, indem Sie die Organisation in unsere Hände geben. Damit kennen wir uns mit Sicherheit aus! Apostillen – Übersetzungen in alle Sprachen mit Beglaubigungen.